About

Vor genau zwei Jahren veröffentlichte das Eva Klesse Quartett sein zweites Album „Obenland“ und manifestierte damit seinen Status in der europäischen Jazzszene. Es folgten hervorragende Reaktionen der Medien, Einladungen zu Festivals und internationale Konzertreisen, die die Band bis nach Asien, Mittel- und Südamerika führten. Als „wild, romantisch, elegisch, packend“ beschrieb ein Kritiker der JazzThing die Musik von „Obenland“, im Weser Kurier wurde die „bestechend exakte Verzahnung“ der Band hervorgehoben. Ein Kollege der FAZ befand: „Vieles entwickelt sich fließend, typische Grenzen zwischen Komposition und Improvisation lösen sich unmerklich auf. Dank interessanter Melodien und Harmonien ist der Jazz des Eva Klesse Quartetts für unterschiedliche Hörer attraktiv und doch weit vom Mainstream entfernt.“

Nun also das dritte Kapitel dieser künstlerischen Erfolgsgeschichte: „miniatures ten songs for chamber jazz quartet“. Sein Titel weist die Richtung, in die das ästhetische Pendel diesmal tendiert. Während auf „Obenland“ viele recht lange Stücke mit großer Dynamik und weiten Bögen fesselten, klingt das neue Album insgesamt inniger und klarer. Geblieben ist die spannende Interaktion unterschiedlicher Spielhaltungen und Charaktere, die viel zur besonderen Ausstrahlung des Quartetts beiträgt. Ebenso das aufmerksame gegenseitige Zuhören, sich gegenseitig Platz einräumen. Und das feine Gespür dafür, intensive Geschichten ohne Worte zu erzählen.

Der charakteristische Sound des Eva Klesse Quartetts wirkt auf „miniatures“ detailschärfer und transparenter denn je. Viele kammermusikalische Feinheiten, klare oder klug verästelte Kompositionen und ausbalancierte Improvisationen lassen rund 50 Minuten schnell vergehen. Konzeptionelle Gedanken und die daraus resultierende Fokussierung zeigen eine überzeugende künstlerische Entwicklung. Die Ausdruckstiefe der Band führt zu einer musikalischen Erzählkunst, die im internationalen Umfeld souverän bestehen kann. Mit solchen Musikerpersönlichkeiten kann der Jazz zukünftig nicht nur langjährige Anhänger des Genres glücklich machen, sondern auch neue Liebhaber finden.

 

Klesse hat zweifellos die perfekten Partner für ihre Philosophie gewonnen.“

(Rondo 12/2016)

Musik, die auf einmal eine andere Welt preisgibt.“

(BR.de)

Evgeny Ring: Saxophon

Philip Frischkorn: Piano

Stefan Schönegg: Kontrabass

Eva Klesse: Schlagzeug

Live

07.12.2019 / Rom (IT) / Goethe Institut

08.01.2020 / Hamburg / Fatjazz

10.01.2020 / Leipzig / Leipjazzig Schille

12.01.2020 / Hannover / Tonhalle

25.01.2020 / Pohrsdorf / Saxstall

26.01.2020 / München / tba

03.02.2020 / Baden (CH) / Isebähnli

08.02.2020 / Loft / Köln

14.02.2020 / Braunschweig / Initiative Jazz

14.03.2020 / Izmir (TUR)  / Goethe Institut (Konzert)

15.03.2020 / Izmir (TUR)  / Goethe Institut (Workshop)

20.03.2020 / Dübendorf (CH) / Jazz in Dübendorf

13.05.2020 / Gütersloh / Studiobühne Theater Gütersloh

17.10.2020 / Rostock / Jazzclub Rostock

30.10.2020 / Kleve / Jazzfreunde Kleve

15.11.2020 / Werl / Stadthalle Werl

16.11.2020 / Hannover / Jazzclub Hannover

19.11.2020 / Berlin / Pianosalon

21.11.2020 / Villingen / Jazzclub Villingen

22.11.2020 / Freiburg / Jazzhaus

Discography

miniatures

(2018, enja/yellowbird)

  1. ballade auf 2 beinen
  2. orm
  3. m.’s dreaming
  4. gravity
  5. still enough
  6. back and forth
  7. résister tendrement
  8. irischer reisefluch
  9. and this will be
  10. the 7th sea
 
 
 

OBENLAND

(2016, enja / N.C. Music)
 
  1. Eulogie
  2. Klabautermann
  3. Descend and resurface
  4. Kleine None, große Reise
  5. Sieben
  6. Erdweben
  7. Obenland
  8. Petite chambre à Montmartre
 
 
 
 
 

XENON

(2014, enja / N.C. Music)

  1. Cowboy (für Luc)
  2. Leise Wie Er
  3. Orphelia
  4. Nie Wieder
  5. 24 – 48
  6. Warme Fusion
  7. Ein verlorener Romantiker
  8. Same Old Story
 
 
 

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